In den frühen Morgenstunden haben wir bei auf SW rückdrehenden Wind gehalst und segeln bei herrlichem Wetter vor der aufkommenden Front gen ESE.

Elmo: Entspannter Segeltag, heute hat uns ein Frachter in 50 m Abstand passiert... Mitten auf dem Atlantik. Ein gewaltiges Schiff, wir hatten Mühe, die Heckwelle auszusteuern. Außerdem gab es mal wieder Delphine zu sehen. Dirk hat gestern einen Hai gesichtet und Matthias einen kleinen Wal. Das sind die Abwechslungen, die wir auf hoher See haben.

Wir kommen gut voran und haben den achterlichen Wind im Griff. Da wir so schnell sind, setzt der steife Wind erst Mitternacht bei uns ein. Ab dann werden wir ausschließlich unter gereffter Genua raumschots segeln.

Elmo: Außerdem heute nochmals Badetag, weil heute Abend eine Sturmfront naht, die uns die nächsten zweieinhalb Tage beschäftigen wird. Beim Baden haben sich zwei Techniken herauskristallisiert: da ist zum einen die klassische von der ARC bekannte: Gerd und Bernd nackt auf dem Vorschiff, einer leert dem anderen einen Eimer Meerwasser über, dazwischen einseifen. Mit unseren 3 l Wasserkanistern habe ich eine neue Duschtechnik entwickelt: in den Deckel habe ich nach genauer Berechnung zahlreiche Löcher gebohrt, der Kanister wird mit der Seewasser - Fußpumpe in der Pantry gefüllt, dann kann man sich sitzend im Cockpit -vergleichbar einer Regendusche - waschen. Karl ist meinem Beispiel gleich gefolgt. Die Bilder, die ich geschossen habe, sind nicht für die Öffentlichkeit geeignet...

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